Produktionsbereiche

Kokillenguss

Sind günstige mechanische Eigenschaften, grössere Festigkeiten und höhere Materialdichte gefordert, wird das Kokillenguss-Verfahren den Vorrang haben.

Verfahren
Gewichtsbereich: 0,010-5,000 kg
Seriengrößen: Mittlere und große Serien
Vorteile: Kokillenguss hat durch die schnelle Wärmeabfuhr ein feinkörniges, dichtes Gefüge mit guten mechanischen Eigenschaften. Die Gußteile haben hohe Maßgenauigkeit und Oberflächengüte und müssen nur in geringem Umfang mechanisch bearbeitet werden. Das Verfahren ist zudem sehr produktiv.
Beschreibung: Das Kokillengießen gehört wie das Druckgießen zu den Präzisionsgießverfahren. Gegossen wird fallend in metallische Dauerformen, die zur Entnahme des fertigen Gussteils zwei- oder mehrteilig ausgeführt sind. Hohlräume und Hinterschneidungen werden durch Kerne aus Metall erzeugt. Durch die hohe Wärmeleitfähigkeit der Kokille erstarrt die Schmelze sehr schnell, dadurch entsteht ein feinkörniges Gefüge. Unsere modernen Anlagen sind mit entsprechender Peripherie zu teil- oder vollautomatischen Fertigungseinheiten verknüpft.
Formhaltbarkeit: Stark abhängig vom Kokillenwerkstoff, vom Gießmetall und der Teilegeometrie. Aluminiumgußteile ca. 20.000 Gießvorgänge.
Legierung: Alle gängigen Aluminium-Kokillenguss-Legierungen